Regenfänger


Regenfänger
Rimowa Design Prize 2024 — Halbfinale
Regenfänger
Rimowa Design Prize 2024 — Halbfinale
Für den zweiten Rimowa Designpreis steht Mobilität im Mittelpunkt. Das Thema verkörpert Werte wie Freiheit und Fortschritt und steht im Einklang mit den Grundsätzen der Marke, die auf Langlebigkeit und Qualität setzen. Die Herausforderung besteht darin, Mobilität neu zu definieren und ein global anwendbares Produkt zu gestalten, das für Nachhaltigkeit, Inklusion und Innovation steht.
Gemeinsam mit Levente Janeck habe ich den Regenfänger entwickelt – ein adaptiver Wasserfilter, der Regenwasser aus Fallrohren auffängt und in sauberes Trinkwasser verwandelt. Das System soll im städtischen Kontext die individuelle Mobilität fördern und als >Tankstelle für den Menschen< dienen.



Der Regenfänger ist eine mobile und urbane Wasser-Tankstelle, die für Mobilität und Nachhaltigkeit steht. Er nutzt vorhandene Infrastruktur, um Wasserverschwendung entgegenzuwirken und ungenutzte Ressourcen zu verwerten.
Begleitet wurde das Projekt von unserer Mentorin Susanne Graner, Leiterin des Archivs im Vitra Design Museum in Weil am Rhein. Gemeinsam mit ihr und Professor Christopher Jung konnte sich der Regenfänger bis ins Halbfinale durchsetzten.
>Aufbau<
Das Regenwasser wird im Fallrohr abgefangen und gelangt über ein Verbindungsstück in das Gehäuse des Regenfängers, welcher einen Durchmesser von 50 Zentimetern und eine Höhe von 90 Zentimetern hat. Dort durchläuft das Wasser einen vierschichtigen Gravitationsfilter,
bevor es in einem doppelwandigen Tank gesammelt wird. Von dort lässt es sich ganz einfach über ein Federventil abzapfen und trinken.








>Filter<
Alle Filterschichten bestehen aus natürlichen Materialien und garantieren trinkbares Wasser ganz ohne Strom oder Chemikalien. Das Regenwasser durchfließt Quarzfilterkies, Quarzsand, Zeolith und Aktivkohle sowie eine spezielle Membran an der Unterseite. Diese verhindert den Rückfluss des gefilterten Wassers. Das Filtergehäuse lässt sich mithilfe eines Gewindes einfach ein- und ausbauen und sollte alle drei bis vier Wochen gereinigt werden. Ebenso wie alle Materialien, die daraufhin wiederverwendet werden.
>Wassertank<
Das Wasser wird in einem doppelwandig isolierten Edelstahltank mit einem Fassungsvermögen von 40 Litern gespeichert. Durch die Isolierung bleibt das Wasser selbst bei hohen Außentemperaturen mehrere Wochen trinkbar. An der Unterseite befindet sich das Ventil zum Wasserzapfen.
Mit einer Höhe von 110 Zentimetern ist der Regenfänger barrierefrei zugänglich und kann einfach gewartet werden. Die Wartung erfolgt über den
Deckel, der sich mühelos abschrauben lässt und wodurch man Zugang zum Filter hat.
>Installation<
Mithilfe einer Montageschiene kann der Regenfänger ganz einfach an jeder tragenden Hauswand neben einem Fallrohr montiert werden. Zusätzlich wird ein Fallrohr-Adapter eingesetzt, um Regenwasser in den Tank abzuleiten. Ein transparenter Gewebeschlauch dient als Verbindung und kann in den Wintermonaten einfach abgebaut werden, sodass der regenfänger in dieser Zeit trockensteht.
Der Regenfänger ist eine mobile und urbane Wasser-Tankstelle, die für Mobilität und Nachhaltigkeit steht. Er nutzt vorhandene Infrastruktur, um Wasserverschwendung entgegenzuwirken und ungenutzte Ressourcen zu verwerten.
Begleitet wurde das Projekt von unserer Mentorin Susanne Graner, Leiterin des Archivs im Vitra Design Museum in Weil am Rhein. Gemeinsam mit ihr und Professor Christopher Jung konnte sich der Regenfänger bis ins Halbfinale durchsetzten.






>Aufbau<
Das Regenwasser wird im Fallrohr abgefangen und gelangt über ein Verbindungsstück in das Gehäuse des Regenfängers, welcher einen Durchmesser von 50 Zentimetern und eine Höhe von 90 Zentimetern hat. Dort durchläuft das Wasser einen vierschichtigen Gravitationsfilter, bevor es in einem doppelwandigen Tank gesammelt wird. Von dort lässt es sich ganz einfach über ein Federventil abzapfen und trinken.
>Aufbau<
Das Regenwasser wird im Fallrohr abgefangen und gelangt über ein Verbindungsstück in das Gehäuse des Regenfängers, welcher einen Durchmesser von 50 Zentimetern und eine Höhe von 90 Zentimetern hat. Dort durchläuft das Wasser einen vierschichtigen Gravitationsfilter, bevor es in einem doppelwandigen Tank gesammelt wird. Von dort lässt es sich ganz einfach über ein Federventil abzapfen und trinken.
Schwerpunkte
Konzeption
Produktdesign
Projekt
Fertigstellung
Februar 2024
3. Semester
Hochschule
SRH Berlin School of Design
and Communication
Begleitung
Prof. Christopher Jung
Susanne Graner
Team
Ulrike Rösch
>Filter<
Alle Filterschichten bestehen aus natürlichen Materialien und garantieren trinkbares Wasser ganz ohne Strom oder Chemikalien. Das Regenwasser durchfließt Quarzfilterkies, Quarzsand, Zeolith und Aktivkohle sowie eine spezielle Membran an der Unterseite. Diese verhindert den Rückfluss des gefilterten Wassers. Das Filtergehäuse lässt sich mithilfe eines Gewindes einfach ein- und ausbauen und sollte alle drei bis vier Wochen gereinigt werden. Ebenso wie alle Materialien, die daraufhin wiederverwendet werden.









>Wassertank<
Das Wasser wird in einem doppelwandig isolierten Edelstahltank mit einem Fassungsvermögen von 40 Litern gespeichert. Durch die Isolierung bleibt das Wasser selbst bei hohen Außentemperaturen mehrere Wochen trinkbar. An der Unterseite befindet sich das Ventil zum Wasserzapfen.
Mit einer Höhe von 110 Zentimetern ist der Regenfänger barrierefrei zugänglich und kann einfach gewartet werden. Die Wartung erfolgt über den Deckel, der sich mühelos abschrauben lässt und wodurch man Zugang zum Filter hat.
>Wassertank<
Das Wasser wird in einem doppelwandig isolierten Edelstahltank mit einem Fassungsvermögen von 40 Litern gespeichert. Durch die Isolierung bleibt das Wasser selbst bei hohen Außentemperaturen mehrere Wochen trinkbar. An der Unterseite befindet sich das Ventil zum Wasserzapfen.
Mit einer Höhe von 110 Zentimetern ist der Regenfänger barrierefrei zugänglich und kann einfach gewartet werden. Die Wartung erfolgt über den Deckel, der sich mühelos abschrauben lässt und wodurch man Zugang zum Filter hat.



>Installation<
Mithilfe einer Montageschiene kann der Regenfänger ganz einfach an jeder tragenden Hauswand neben einem Fallrohr montiert werden. Zusätzlich wird ein Fallrohr-Adapter eingesetzt, um Regenwasser in den Tank abzuleiten. Ein transparenter Gewebeschlauch dient als Verbindung und kann in den Wintermonaten einfach abgebaut werden, sodass der Regenfänger in dieser Zeit trockensteht.
Schwerpunkte
Projekt
Für den zweiten Rimowa Designpreis steht Mobilität im Mittelpunkt. Das Thema verkörpert Werte wie Freiheit und Fortschritt und steht im Einklang mit den Grundsätzen der Marke, die auf Langlebigkeit und Qualität setzen. Die Herausforderung besteht darin, Mobilität neu zu definieren und ein global anwendbares Produkt zu gestalten, das für Nachhaltigkeit, Inklusion und Innovation steht.
Gemeinsam mit Levente Janeck habe ich den Regenfänger entwickelt – ein adaptiver Wasserfilter, der Regenwasser aus Fallrohren auffängt und in sauberes Trinkwasser verwandelt. Das System soll im städtischen Kontext die individuelle Mobilität fördern und als >Tankstelle für den Menschen< dienen.
Fertigstellung
Konzeption
Prduktdesign
Februar 2024
3. Semester
Hochschule
Begleitung
Team
SRH Berlin School of Design
and Communication
Prof. Christopher Jung
Susanne Graner
Ulrike Rösch
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